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Forum „Laienberater im Konzept mobiler Jugendarbeit“
Rollen „Szene Erfahrener“, älterer Jugendlicher in öffentlichen Strukturen
„… ihre positiven Wirkungen in bestimmten sozialpädagogischen Bereichen können nicht hoch genug eingeschätzt werden…“ – Konzeptpräsentation – junge Menschen mit Bereitschaft, sich für Jüngere solidarisch zu engagieren, als Laienberater gewinnen, schulen und fachlich begleiten.
Univ. Prof. Dr. Walther Specht, Universität Tübingen/Deutschland
Laienberater im Konzept Mobiler Jugendarbeit
Die Internationale Gesellschaft für Mobile Jugendarbeit (ISMO) verfolgt seit langem und mit großem Erfolg das Konzept der Laienberater.
Hierbei werden junge Menschen, die bereit sind, sich für Jüngere solidarisch zu engagieren, als Laienberater gewonnen, geschult und fachlich begleitet werden. Laienberater haben sich im Konzept der Mobilen Jugendarbeit sehr bewährt: Es handelt sich meist um in der informellen Jugendarbeit (peer learning) in Straßencliquen und Jugendbanden erfahrene und intelligente Jugendliche, die in ihrem bisherigen Lebensweg schon selbst auf schwierige Entwicklungsanforderungen gestoßen sind und dabei für jüngere Kinder und Jugendliche negative Modelle darstellten. Sie haben auf diese für sie schwierigen Entwicklungsanforderungen teilweise ungekonnt mit Kriminalität, extremistischen Orientierungen, Gewalt und illegalem Drogenkonsum reagiert.
Ihre positiven Wirkungen in bestimmten sozialpädagogischen Bereichen können nicht hoch genug eingeschätzt werden.

